Monstera
Monstera deliciosa
Wischt du die großen Blätter ab und zu feucht ab, kann sie mehr Licht aufnehmen. Luftwurzeln einfach wachsen lassen.
Die meisten Pflanzen gehen an zu viel Liebe ein: zu viel Wasser, der falsche Platz, zu früh umgetopft. Hier findest du alles, was eine Pflanze zuhause wirklich braucht, anschaulich erklärt und zum Nachschlagen.
Zur PflegeübersichtWenn diese vier Dinge stimmen, verzeiht dir fast jede Pflanze kleine Fehler. Fang hier an, bevor du über Dünger oder Sprühflaschen nachdenkst.
Der wichtigste Faktor überhaupt. Licht ist die Nahrung der Pflanze. Ohne genug Licht hilft auch die beste Pflege wenig.
Gegossen wird, wenn die Pflanze Wasser braucht. Staunässe ist die häufigste Ursache für eingegangene Zimmerpflanzen.
Lockere Erde und ein Topf mit Abzugsloch lassen Wurzeln atmen. Übertopf ja, aber überschüssiges Wasser regelmäßig ausleeren.
Viele Zimmerpflanzen stammen aus den Tropen. In der Heizperiode freuen sie sich über etwas mehr Feuchtigkeit in der Luft.
Schon zwei Meter vom Fenster entfernt kommt nur noch ein Bruchteil des Lichts an. Für unser Auge wirkt der Raum hell, für die Pflanze ist es dort schon schattig.
Ideal für Gummibaum, Bogenhanf, Kakteen und Sukkulenten. Pralle Mittagssonne im Sommer kann zarte Blätter verbrennen.
Der Wohlfühlplatz für Monstera, Einblatt und die meisten Grünpflanzen mit großen Blättern.
Hier halten nur Überlebenskünstler wie Zamioculcas und Efeutute durch. Sie wachsen langsamer, bleiben aber gesund.
Am besten gießt du nach der Fingerprobe. Sie dauert fünf Sekunden und funktioniert bei fast jeder Pflanze.
Steck den Finger etwa zwei Zentimeter tief in die Erde. Ist sie dort noch feucht, wartest du einfach ein paar Tage.
Gieß lieber selten und dafür gründlich, bis Wasser unten aus dem Abzugsloch läuft. So wird der ganze Wurzelballen feucht.
Nach etwa 15 Minuten leerst du Untersetzer oder Übertopf aus. Stehendes Wasser lässt die Wurzeln faulen.
Tage zwischen zwei Wassergaben bei normaler Zimmertemperatur. Topfgröße, Standort und Erde verändern den Bedarf, deshalb entscheidet am Ende immer die Fingerprobe.
Auf einen Blick: wie viel Licht, wie viel Wasser und wie viel Aufmerksamkeit jede Pflanze braucht.
Monstera deliciosa
Wischt du die großen Blätter ab und zu feucht ab, kann sie mehr Licht aufnehmen. Luftwurzeln einfach wachsen lassen.
Sansevieria trifasciata
Speichert Wasser in den Blättern und verträgt Trockenheit besser als jede Gießkanne. Im Winter reicht ein Schluck pro Monat.
Epipremnum aureum
Ideal für Regale und Ampeln. Lange Triebe kannst du kürzen und im Wasserglas bewurzeln lassen.
Zamioculcas zamiifolia
Kommt mit wenig Licht und seltenem Gießen aus. Gelbe Stiele sind fast immer ein Zeichen für zu viel Wasser.
Spathiphyllum
Zeigt dir deutlich, wann es Durst hat: Die Blätter hängen schlaff. Nach dem Gießen richtet es sich in wenigen Stunden wieder auf.
Ficus elastica
Mag einen festen Platz. Wird er oft umgestellt, wirft er gern ein paar Blätter ab und braucht Zeit, sich einzugewöhnen.
Zimmerpflanzen spüren die Jahreszeiten genauso wie Pflanzen draußen. Im Frühling startet das Wachstum, im Winter legen sie eine Pause ein.
Neue Triebe zeigen den Start. Jetzt ist die beste Zeit zum Umtopfen, wenn die Wurzeln unten aus dem Topf wachsen.
Hauptwachstum. Alle zwei bis drei Wochen düngen und öfter die Fingerprobe machen.
Düngen einstellen und das Gießen langsam reduzieren. Pflanzen vom kalten Fenster etwas abrücken.
Wenig Licht, trockene Heizungsluft. Sparsam gießen und Blattunterseiten auf Schädlinge prüfen.
Blätter sind die Sprache der Pflanze. Diese vier Signale siehst du am häufigsten.
Häufige Ursache: zu viel Wasser oder Staunässe im Übertopf.
Was hilft: Erde gut abtrocknen lassen, Übertopf ausleeren, danach seltener gießen.
Häufige Ursache: trockene Heizungsluft oder sehr kalkhaltiges Wasser.
Was hilft: abgestandenes Wasser verwenden und eine Schale mit Wasser in die Nähe stellen.
Häufige Ursache: Durst, bei nasser Erde dagegen faulende Wurzeln.
Was hilft: Fingerprobe machen. Trocken heißt gießen, nass heißt Wurzeln prüfen und frische Erde geben.
Häufige Ursache: Spinnmilben, die trockene Winterluft lieben.
Was hilft: Pflanze lauwarm abbrausen, Blattunterseiten abwischen und die Luftfeuchtigkeit erhöhen.
Leitungswasser, das ein paar Stunden abgestanden ist und Zimmertemperatur hat. Regenwasser ist für kalkempfindliche Pflanzen ideal. Eiskaltes Wasser direkt aus dem Hahn schockt die Wurzeln.
Wenn Wurzeln unten aus dem Abzugsloch wachsen, die Erde sehr schnell austrocknet oder der Wurzelballen den ganzen Topf ausfüllt. Der neue Topf sollte nur zwei bis vier Zentimeter größer sein.
Von April bis September etwa alle zwei bis drei Wochen mit Flüssigdünger ins Gießwasser. Im Herbst und Winter pausierst du, weil die Pflanze dann kaum wächst.
Vor der Abreise gründlich gießen und die Pflanzen etwas weiter vom Fenster wegstellen. Für zwei bis drei Wochen helfen Tonkegel oder ein mit Wasser gefülltes Waschbecken mit einem Handtuch als Unterlage.
Einige beliebte Arten wie Monstera, Efeutute und Einblatt können bei Katzen und Hunden Beschwerden auslösen. Stell sie außer Reichweite oder frag in der Tierarztpraxis nach sicheren Alternativen.
Der richtige Platz, Wasser nach der Fingerprobe und etwas Geduld. Mehr braucht es für ein grünes Zuhause meistens nicht.
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